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Rolf-Aldag-Abschiedsrennen und Lambert-Gombert-Gedächtnisrennen

am 29. April 2006 in Ahlen


Rolf Aldag gab am 29. April seinen Ausstand. Foto: Stefan Schwenke


Aldag sagt Hawaii-Start ab
Beckum, 10. September 2006 (sts). Homezone statt Hawaii: Für Rolf Aldag ist derzeit das Telefon das wichtigste Sportgerät. Eigentlich hatte der 38-Jährige seine langjährige und im April beendete Karriere als Radprofi ja mit einem Start beim Ironman auf Hawaii abrunden wollen, aber durch sein neues Engagement in seinem alten Rennstall bleiben eigene sportliche Ambitionen derzeit auf der Strecke. „Keine Chance, der Tag hat ja so schon nicht genug Stunden“, sagt Aldag.
Nach der Entlassung des bisherigen Team-Managements um Olaf Ludwig ist Aldag nun Sportdirektor für das T-Mobile-Team und damit an der Seite des Amerikaners Bob Stapleton neuer Chef der Mannschaft. Diese Entwicklung hatte sich während der Tour de France erstmals öffentlich abgezeichnet und war wenige Tage später bestätigt worde... 
 
Aldag Sportlicher Leiter bei T-Mobile
Ahlen, 30. Juli 2006 (mts). Radsport-Sponsor T-Mobile wird ab November die Leitung seines Profi-Teams in die Hände des US-Amerikaners Bob Stapleton legen, der Ahlener Ex-Profi Rolf Aldag wird Sportlicher Leiter des neuen T-Mobile-Teams. Das gab T-Mobile soeben in einer Pressemitteilung bekannt. Zum 31. Oktober wird der Mobilfunkkonzern seinen Vertrag mit der Olaf-Ludwig-Cycling-GmbH (OLC) kündigen, um in Zukunft mit Multi-Millionär Stapleton, unter anderem bereits Betreiber des T-Mobile-Frauenteams, zusammenzuarbeiten. Als Gründe für den Wechsel werden fehlendes Vertrauen in das derzeitige Teammanagement und Unstimmigkeiten unter anderem im Umgang mit der derzeitigen Doping-Problematik genannt. 
 
Erfolgreiche Triathlonpremiere
Puerto del Carmen, 20. Mai 2006 (mts). "Das war absolut hart", meinte ein erschöpfter Rolf Aldag im Ziel des Ironman Lanzarote. Der ehemalige Radprofi aus Ahlen absolvierte heute mit 10:22:14 Stunden auf den Kanaren seine erfolgreiche Triathlonpremiere.
Schon auf der Schwimmstrecke war Aldag schneller unterwegs als geplant. 1:13:18 Stunden brauchte Aldag für den 3,8 Kilometer langen Rundkurs durch den Atlantischen Ozean und machte auch auf der 180 Kilometer langen Radstrecke trotz des heftigen Windes einen lockeren Eindruck. Erst auf der Marathondistanz musste Aldag dann an seine Grenzen gehen. "Ich bin total platt", so Aldag 
 
Adieu Rolf!
Ahlen, 1. Mai 2006 (ako). Der Himmel weinte, als Rolf Aldag sich von der Bühne des Profi-Radrennsportes verabschiedete. Die Gäste jubelten, als der Radrenner, der bei den Ahlener Radsportfreunden seine Karriere begann, als erster ins Ziel fuhr. Und Rolf Aldag – er lachte Samstag ein letztes Mal vom Siegertreppchen aus nicht nur den Zweit- und Drittplatzierten Erik Zabel und Fabian Wegmann, sondern vor allem seinen Fans zu.
Und die fanden sich zahlreich nicht nur auf der VIP-Tribüne ein. Neben den Hauptsponsoren sah auch Ex-Minister Rudolf Scharping, ganz zivil und in seiner Funktion als Vorsitzender des Bundes Deutscher Radfahrer, wie zunächst die Amateure C, dann die Senioren und später die Junioren auf die Strecke gingen. Viel Beachtung fanden auch die Bambinis, die im Einlagerennen von... 
 
Aldag gewinnt eigenes Abschiedsrennen
Ahlen, 29. April 2006 (sts/mts). Bei Freunden kommt es auf die Trikotfarbe nicht an: „Das hätte ich mir auch nicht träumen lassen, dass ich noch mal für einen T-Mobile-Fahrer den Spurt anziehe“, sagte Erik Zabel, nachdem er Rolf Aldag als Anfahrer mustergültig zum Sieg in seinem letzten Rennen geführt hatte. Zabel, seit diesem Jahr beim Team Milram unter Vertrag, hatte wenige Runden vor Schluss den entscheidenden Ausreißversuch gestartet und war mit Aldag am Hinterrad davongefahren. „Das war unsere Taktik, ich hatte heute ganz viele Mannschaftskollegen mit unterschiedlichen Trikots, aber das wussten zum Glück die anderen nicht“, schlug ein geschaffter aber glücklicher Aldag in die gleiche Kerbe. 
 
Anteilnahme
Ahlen, 6. Mai 2006( sts). Der Schock sitzt tief. Auch eine Woche nach dem tödlichen Unfall im Rahmen des Seniorenrennens in Ahlen fehlen Dieter Kircheis die Worte. „Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gilt den Angehörigen“, so der Cheforganisator und Vorsitzende der Radsportfreunde Ahlen. „Unsere Aktiven werden zum Zeichen der Anteilnahme am kommenden Wochenende bei den Radrennen und Radtourenfahrten mit Trauerbinde fahren“, versprach Kircheis. 
 
C-Amateure und Senioren
Ahlen, 28. April 2006 (sts). Erster Sieger des Aldag-Abschiedes war am heutigen Nachmittag Dirk Schumann vom RSC Schwerte. Der Amateurfahrer setzte sich im Spurt der C-Klasse vor Christian Hirsch vom RSV Gütersloh und Henrik Albinus vom RC Endspurt Herford durch und machte damit seinen Aufstieg in die B-Klasse perfekt. Dominiert wurde das Rennen der Amateure, das teilweise im strömenden Regen und noch vor wenigen Zuschauern den Auftakt des Renntages der Radsportfreunde Ahlen bildete, lange Zeit von den Akteuren in den grün-blauen Trikots des RSV Gütersloh. Im Finale hatte nach 60 Kilometern und 1:22:04 Stunden Schumann aber die besten Beine. Die heimischen Akteure spielten dagegen keine Rolle.
Das Rennen der Senioren, in dem rund 500 Meter vor Schluss ein Fahrer tragisch stürzte, setzte s... 
 
Leeze-Team mit eindrucksvollem Auftritt in Juniorenrennen
Ahlen, 28. April 2006 (mts). Mit einem eindrucksvollen Auftritt präsentierte sich das Pott’s-Leeze-Team der Radsportfreunde Ahlen und des Radfahrvereins Beckum am heutigen Nachmittag bei ihrer Premiere vor heimischem Publikum. Die junge Mannschaft, die wenige Stunden zuvor noch auf in der Ahlener Innenstadt offiziell vorgestellt wurde, gehörten zu den Aktivposten des Junioren-Rennens im Rahmen des traditionellen Lambert-Gombert-Gedächtnisrennens. „Das hat mir sehr gute gefallen“, freute sich Kirsten Bessmann-Wernke, sportliche Leiterin der Mannschaft, über die attraktive Fahrweise ihrer Jungs.
Nach dem schweren Unfall im Rennen der Seniorenklasse war das Rennen von 40 auf 25 Runden verkürzt worden. Vor allem Jonas Hoppe aus Neheim, der Ahlener Michael Brehe und der Beckumer Alexander Nord... 
 
Hamburg-Marathon
Hamburg, 23. April 2006 (sts). Jetzt ist Rolf Aldag wirklich ein Marathon-Mann. Mit starken 2:42:57 Stunden feierte der ehemalige Radprofi beim Marathon in Hamburg einen gelungenen Einstand im Lager der Langstreckenläufer. Dabei sieht er seine Grenzen noch lange nicht ausgereizt. „Das war in den vergangenen vier Wochen wohl mein schlechtester Tag“, meinte Aldag nach dem Rennen. Schon nach wenigen Kilometer gab es muskuläre Probleme und im letzten Drittel musste Aldag etwas Tempo rausnehmen. „Also eine hohe 2:30 ist sicherlich machbar“, so Aldag. 
 

 
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